Kick-Off unseres Batch #4

Batch #4 is live: 20 Teams, null Stillstand

Am 29. Oktober haben wir gestartet: Kick-off für unsere vierte Programmrunde. Seitdem herrscht in der POSTGARAGE wieder Hochbetrieb, was bedeutet, dass am CAMPUS V wieder gebuildet, iteriert, gepitcht und gepivotet wird.

Insgesamt sind 20 Teams an Bord – 12 in der Pre-Inkubation, 8 in der Inkubation. 18 davon haben sich unter 47 Bewerbungen durchgesetzt, zwei weitere sind über das Kontextstudium der FH Vorarlberg – Vorarlberg University of Applied Sciences ins Programm gekommen. Begleitet werden alle wieder von 7 Coaches. Und jedes Mal holt uns derselbe Moment ab: Gründer:innen mit einer Vision, die bereit sind, ihre Annahmen schonungslos zu testen und Zeit, Mut und Fokus all-in zu setzen. Genau dafür sind wir da.

Warum dieser Batch abgeht

Die Bandbreite ist so groß wie selten: Energy Tech für Haushalte und Industrie, Health & Care, KI für Galvanik, Außendienst und Social Media, Finanzbildung, Outdoor und noch einiges mehr. Kurz: Hier treffen völlig unterschiedliche Skillsets und Perspektiven aufeinander – und genau daraus entstehen die stärksten Ideen.

Beim Auftakt wurden Ziele gesetzt, Erwartungen gematcht und die ersten Challenges direkt angegangen. Unser Takeaway: Die Gründungsszene in Vorarlberg hat Momentum – und nimmt gerade richtig Fahrt auf.

Zwei Programme, zwei Stages

Pre-Inkubation = Early Stage. Die Idee steht, jetzt geht’s an die Validierung. In 4 Monaten wird daraus ein belastbares Business Model inklusive MVP. Finale ist der Demo Day am 10. März 2027.

Inkubation = nächstes Level. MVP live, erste Kund:innen oder Pilotprojekte an Bord. In bis zu 8 Monaten geht es um Traction, Product-Market-Fit und ein Setup, das skaliert.

Meet the Teams

Diese 12 Pre-Inkubations-Teams starten gerade durch – mit Drive, frischen Ansätzen und dem Ziel, ihr Konzept Richtung Markt zu bringen:

CiRCL
Climate meets Local Commerce: Wer mit CiRCL nachweislich klimafreundlich unterwegs ist, sammelt Punkte und löst sie bei Partnerbetrieben ein. Für lokale KMU heißt das: messbare Kundenbesuche statt Reichweiten-Rätselraten.

Earnie (Home Energy Management System)
Smart Energy statt starrer Regeln: Earnie optimiert Haushalte mit PV-Anlage, Speicher, E-Auto oder Wärmepumpe und dynamischem Stromtarif. Alle 15 Minuten rechnet die Software neu, wann Strom bezogen, gespeichert, verbraucht oder eingespeist wird – lokal, herstellerunabhängig und als Layer auf der bestehenden Installation.

Emmi Care
Impact vom Empfang bis zum Kreißsaal: Emmi Care bringt traumainformierte Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in den Klinik- und Praxisalltag – mit Haltungskarten, Fortbildungen und digitalen Tools.

empfy
Recruiting mit Win-win-win: Bei empfy posten Unternehmen offene Stellen kostenlos, und jede:r kann sie per persönlichem Link ans eigene Netzwerk weitergeben. Bezahlt wird nur bei Erfolg und erstmals kassieren nicht nur die Empfehlenden, sondern auch die eingestellten Bewerber:innen eine Prämie.

enless
Voller Schrank, nichts anzuziehen? enless matcht täglich Outfits aus der eigenen Garderobe – nach Anlass, Mood und persönlicher Farbanalyse – und verbindet Style mit Selbstreflexion. Zero Shopping-Druck.

Finanzklar – Finanzen verstehen
Money Skills statt Bauchgefühl: Die unabhängige App aus dem Ländle zeigt mit ihrer „Finanzampel“ in wenigen Minuten, wo jemand steht und was der nächste smarte Move ist. Keine Provisionen, kein Produktverkauf. Erste Zielgruppe: Lehrlinge und Berufseinsteiger:innen.

Cervay – KI Agent für Field Service
Know-how sichern, bevor es in Pension geht: Der KI-Agent von Cervay supportet Techniker:innen im Außendienst per Voice mit Wissen aus vergangenen Einsätzen, schreibt die Dokumentation automatisch und hilft bei der Disposition.

Lumo
Wearable Safety im Schmuck-Look: Lumo hat einen unauffälligen SOS-Knopf, der im Notfall hinterlegte Vertrauenspersonen alarmiert und den Standort übermittelt.

Reading Animals
Screen-free Storytelling: Mit diesem Audio-Abspielgerät hören Kinder ab 3 Jahren handelsübliche Bilderbücher ganz eigenständig an – ohne Bildschirm, mit voller Fantasie.

ReWander
Vom Gipfel direkt ins Kopfkino: ReWander verwandelt GPS-Tracks aus dem Bergsport in teilbare Tourenstories. Aus einem Track wird ein filmischer 3D-Flug über echtes Gelände, Fotos poppen genau dort auf, wo sie entstanden sind, und Gipfel und Hütten werden automatisch benannt. Geteilt wird per Link – no App, no Account.

Watershed
Flexibility-as-a-Service für die Industrie: Watershed macht KMU wie Kläranlagen, Trinkwasserversorger oder Kühlprozesse mit minimalinvasiver Hardware und prozessspezifischen Optimierungsmodellen energieflexibel – ganz ohne teure Batteriespeicher. So profitieren sie von variablen Strompreisen.

Wertpuls
PropTech für Eigentümer:innen: Wertpuls erstellt aus dem Zustand von Haus oder Wohnung einen Pflege- und Instandhaltungsplan – was wann fällig ist, was es kostet und welche Förderungen es gibt. Die Daten bleiben in der Hand der Nutzer:innen.

Die 8 Inkubations-Teams: Ready to scale

Validiert, getestet, erste Erfolge im Sack. Jetzt heißt es: Go-to-Market, Wachstum, Investor Readiness.

Berchtold
MedTech mit Hebelwirkung: Berchtold entwickelt ein kompaktes, mobiles Therapiegerät für die Schlaganfall-Rehabilitation. Es bringt die Qualität teurer, stationärer Reha-Roboter in eine preiswerte Form, damit Kliniken und Krankenhäuser effizient und mit weniger Personal behandeln können. Die Antwort auf steigende Schlaganfallzahlen und den Fachkräftemangel.

clango
Hardware mit Design-DNA: clango ist eine elektrische Fahrradklingel, die komplett im Lenkerende von Rennrädern und Gravelbikes verschwindet. Sichtbar bleibt nur der Druckknopf. Für designbewusste Radfahrer:innen heißt das: klares Signal, mehr Sicherheit, cleanes Cockpit.

Impact Steps
Greenwashing? Nicht hier: Impact Steps macht die positive Wirkung touristischer Erlebnisse sichtbar. Ein KI-Tool analysiert Angebote, liefert Verbesserungsvorschläge und erstellt ein belegbares Impact Profil auf Basis anerkannter Standards wie GSTC – angezeigt direkt im Erlebnisshop der Destination. Perfektes Timing angesichts der neuen EU-Richtlinie gegen vage Umweltaussagen.

ioumi
Fünf Tools? Eins reicht. ioumi ist die Vertrags- und Zahlungsplattform für Coaches, Berater:innen, Agenturen und digitale Dienstleister und bündelt Vertrag, E-Signatur, Zahlungseinzug und Rechnungsstellung in einem Flow, inklusive Cashflow-Übersicht. Anders als bei Reseller-Plattformen sind individuelle Vereinbarungen möglich, und der Verkäufer bleibt selbst Vertragspartner.

MioKio
Family-Tech gegen das tägliche „Was essen wir heute?“: Mit MioKio plant die ganze Familie gemeinsam die Woche. Farbcodierte Lebensmittelkarten auf einem Board zeigen, ob ein Teller ausgewogen ist – so reden Kinder mit und lernen spielerisch gesunde Ernährung. Ein Foto genügt, und die App erstellt die Einkaufsliste. Das spart Zeit und reduziert Lebensmittelverschwendung.

saniGo
Weniger Leerfahrten, kürzere Wartezeiten, geringere Kosten: saniGo digitalisiert das Krankentransportwesen mit einer gemeinsamen Optimierungs-Engine. Bei Krankenfahrten mit dem Taxi verbindet die Plattform Buchung, automatische Fahrtenbündelung, Routenplanung und Abrechnung mit den Sozialversicherungsträgern. Leitstellen erhalten ein Dispositionstool, das Einsätze in Echtzeit plant und dabei erstmals komplexe Beladungsprofile berücksichtigt.

secure-galvano-ai
Qualitätsprobleme stoppen, bevor Ausschuss entsteht: secure-galvano-ai bringt vertrauenswürdige KI in die Galvanik. Die Lösung überwacht die Sensordaten von Beschichtungsanlagen und erkennt Abweichungen frühzeitig. Die erklärbaren Modelle sind von TÜV AUSTRIA (TRUSTIFAI) geprüft und arbeiten mit den bereits vorhandenen Messwerten. Keine neue Sensorik, keine Cloud – Daten und Know-how bleiben im Betrieb.

Social Suite von TALAVY
„Agentur in a box“ für den DACH-Raum: Die TALAVY Social Suite ist ein KI-gestütztes Marken- und Social-Media-System. Nach einem geführten Markenworkshop erstellen spezialisierte KI-Agenten Redaktionspläne und Content in der eigenen Brand Voice. Sobald das Team freigibt, gehen die Beiträge direkt auf neun Plattformen raus – und die Suite lernt aus jeder Korrektur dazu.

What’s next? Execution.

Die nächsten Wochen werden ein Ritt: Aha-Momente, erstes User-Feedback, Strategie-Sprints, Pivots und Fortschritte, die man oft erst im Rückblick so richtig sieht.

Der Start von Batch #4 hat die Richtung vorgegeben: divers, ambitioniert und hands-on. Genau unser Ding.

Neugierig geworden? Kommt zu unseren Community-Events und lernt die Founder persönlich kennen. Stay tuned – wir halten euch auf dem Laufenden!